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TiVimate komplett einrichten: Playlist, EPG, Aufnahme und Senderverwaltung

TiVimate ist auf Android TV der meistgenutzte IPTV-Player im deutschsprachigen Raum - und das aus gutem Grund: sauberes Fernsehbedienkonzept, echte Senderverwaltung, ein brauchbarer EPG-Guide und eine Aufnahmefunktion. Diese Anleitung führt Sie von der Installation über die erste Playlist bis zu Multi-View, Aufnahmeplanung und Backup. Sie erfahren außerdem genau, welche Funktionen die kostenlose Version sperrt und wann sich Premium tatsächlich lohnt.

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tivimate iptv player
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Kurz beantwortet

TiVimate ist ein IPTV-Player für Android TV, Fire TV und Android-Geräte, der M3U-Playlists und Xtream-Codes-Zugänge abspielt und dazu einen elektronischen Programmführer aus einer XMLTV-Quelle einliest. Nach der Installation fügen Sie Ihren Zugang über "Playlist hinzufügen" ein, wählen die gewünschten Senderkategorien aus und laden den EPG. Die kostenlose Version deckt Wiedergabe, EPG und einfache Favoriten ab; Aufnahme, mehrere Playlists gleichzeitig, Multi-View und geplante Aufnahmen sind der kostenpflichtigen Premium-Version vorbehalten. Für die Einrichtung brauchen Sie lediglich Ihre Zugangsdaten und eine stabile Internetverbindung von rund 5 Mbit/s für HD und etwa 25 Mbit/s für 4K pro Stream.

Was TiVimate ist und warum der Player auf Android TV dominiert

TiVimate ist ein IPTV-Player für Android-basierte Fernsehgeräte, der eine M3U-Playlist oder einen Xtream-Codes-Zugang in eine vollwertige Fernsehoberfläche mit Senderliste, Programmführer und Aufnahmefunktion verwandelt. Anders als viele Konkurrenzprodukte wurde der TiVimate IPTV Player von Anfang an für die Fernbedienung entwickelt - nicht für den Touchscreen. Genau das macht den Unterschied im Wohnzimmer: Jede Aktion ist mit Steuerkreuz und OK-Taste erreichbar, es gibt keine winzigen Schaltflächen, keine Wischgesten und keine Menüs, die nur mit Maus bedienbar sind.

Die Stärke des Players liegt in der Senderverwaltung. Ein typischer IPTV-Zugang liefert mehrere tausend Einträge in Dutzenden Kategorien. Ohne Werkzeuge zum Ausblenden, Sortieren und Umbenennen ist eine solche Liste im Alltag unbrauchbar. TiVimate erlaubt es, beim ersten Start ganze Kategorien abzuwählen, danach einzelne Sender zu verstecken, die Reihenfolge frei zu ändern und mehrere Favoritengruppen anzulegen - etwa "Wohnzimmer", "Kinder" und "Sport".

Der zweite Grund für die Verbreitung ist der Programmführer. TiVimate liest XMLTV-Daten ein und stellt sie in einer klassischen Rasteransicht dar, wie man sie von Kabelreceivern kennt. Wer aus der Welt von Kabel-, Sat- oder DVB-T2-Receivern kommt, findet sich in wenigen Minuten zurecht.

Der dritte Grund: Stabilität bei langen Sitzungen. TiVimate merkt sich den zuletzt gesehenen Sender, startet nach einem Stromausfall wieder dort und behält Sortierung und Favoriten über Updates hinweg - vorausgesetzt, man legt gelegentlich ein Backup an.

Voraussetzungen: Geräte, Bandbreite und Zugangsdaten

Bevor Sie loslegen, brauchen Sie drei Dinge: ein kompatibles Gerät, ausreichend Bandbreite und die Zugangsdaten Ihres Anbieters. Fehlt eines davon, scheitert die Einrichtung schon im ersten Menü.

TiVimate läuft auf Android-basierten Systemen. Dazu gehören Android-TV- und Google-TV-Geräte, Fire-TV-Sticks und Fire-TV-Cubes, Android-Boxen sowie Android-Smartphones und -Tablets. Auf Apple TV, iPhone und iPad ist TiVimate nicht verfügbar - dort greifen Sie zu einem anderen Player. Auf Samsung- und LG-Fernsehern mit Tizen beziehungsweise webOS läuft TiVimate ebenfalls nicht; für diese Geräte gibt es eigene Lösungen, die wir im Ratgeber für Smart TVs beschreiben.

GerätetypTiVimate lauffähigBedienungPraxisnote
Android TV / Google TVJaFernbedienungIdeal, native Zielplattform
Fire TV Stick / CubeJaFernbedienungSehr verbreitet, Installation über Downloader
Android-TV-BoxJaFernbedienungAchten Sie auf 2 GB RAM und aktuelles Android
Formuler mit AndroidJaFernbedienungLäuft, meist wird aber der Hersteller-Player genutzt
Android-Smartphone / TabletJaTouchLayout ist auf TV ausgelegt, funktioniert aber
Apple TV, iPhone, iPadNein-Alternative Player nötig
Samsung Tizen / LG webOSNein-Herstellereigene Apps nutzen
Windows / macOSNein (nativ)-Desktop-Player verwenden
MAG / Enigma2Nein-Eigene Portal- bzw. Bouquet-Logik

Bei der Bandbreite gelten pro laufendem Stream folgende Richtwerte: rund 5 Mbit/s für HD, 8 bis 12 Mbit/s für Full HD und etwa 25 Mbit/s für 4K. Wichtig ist das Wort "pro Stream". Wenn im Wohnzimmer 4K läuft und im Schlafzimmer Full HD, brauchen Sie rechnerisch schon rund 35 Mbit/s allein für das Fernsehen - plus Reserve für alles andere im Haushalt.

AuflösungBandbreite pro StreamZwei parallele StreamsEmpfohlene Leitung
HD (720p)ca. 5 Mbit/sca. 10 Mbit/sab 25 Mbit/s
Full HD (1080p)8-12 Mbit/s16-24 Mbit/sab 50 Mbit/s
4K (2160p)ca. 25 Mbit/sca. 50 Mbit/sab 100 Mbit/s

Als Drittes brauchen Sie Ihre Zugangsdaten. Bei GermanyIPTV erhalten Sie nach der Bestellung entweder eine M3U-URL oder Xtream-Codes-Daten in Form von Serveradresse, Benutzername und Passwort. Beide Formate funktionieren mit TiVimate, unterscheiden sich aber im Komfort - dazu gleich mehr.

TiVimate installieren: Android TV, Google TV und Fire TV

Die Installation unterscheidet sich je nach Gerätetyp, dauert aber in allen Fällen unter fünf Minuten. Auf Android TV und Google TV finden Sie TiVimate direkt im Play Store; auf Fire TV führt der Weg über einen Umweg, weil Amazon einen eigenen Appstore betreibt.

Installation auf Android TV und Google TV

  1. Öffnen Sie auf dem Startbildschirm den Google Play Store.
  2. Rufen Sie die Suche auf und geben Sie TiVimate ein - die Spracheingabe funktioniert hier zuverlässig.
  3. Wählen Sie den Eintrag TiVimate IPTV Player aus und bestätigen Sie mit Installieren.
  4. Warten Sie, bis der Download abgeschlossen ist, und starten Sie die App mit Öffnen.
  5. Legen Sie die App anschließend auf dem Startbildschirm nach vorn, damit Sie sie nicht jedes Mal suchen müssen.

Installation auf einem Fire TV Stick

  1. Öffnen Sie in den Einstellungen den Punkt Mein Fire TV und dort Entwickleroptionen.
  2. Aktivieren Sie Apps unbekannter Herkunft für die App, mit der Sie installieren wollen.
  3. Installieren Sie aus dem Amazon Appstore die App Downloader.
  4. Starten Sie Downloader und geben Sie die offizielle Bezugsquelle für TiVimate ein, wie sie der Entwickler nennt.
  5. Bestätigen Sie den Download, dann Installieren, danach Fertig und löschen Sie die Installationsdatei wieder.
  6. Öffnen Sie TiVimate und deaktivieren Sie danach die Freigabe für unbekannte Apps wieder.

Details zu Fire-TV-Besonderheiten, Speicherplatz und Fernbedienungstasten stehen im Firestick-Ratgeber. Wer eine Android-TV-Box statt eines Sticks nutzt, findet die passenden Hinweise im Android-TV-Ratgeber.

Die erste Playlist hinzufügen: M3U oder Xtream Codes

Der erste Start von TiVimate führt direkt zum Bildschirm "Playlist hinzufügen" - hier entscheidet sich, ob die Einrichtung glatt läuft. TiVimate akzeptiert zwei Zugangsarten, und die Wahl hat spürbare Folgen für Komfort und Funktionsumfang.

M3U-Playlist: Sie geben eine einzige lange URL ein. Der Player lädt daraus die Senderliste. Diese Variante ist universell, aber die URL enthält Benutzername und Passwort im Klartext und muss bei Änderungen komplett neu eingegeben werden.

Xtream Codes: Sie geben Serveradresse, Benutzername und Passwort getrennt ein. TiVimate spricht dann die API des Anbieters an. Das hat mehrere Vorteile: Kategorien kommen sauberer strukturiert an, der EPG wird oft automatisch mitgeliefert, und Sie sehen im Player das Ablaufdatum Ihres Zugangs sowie die Zahl der aktiven Verbindungen.

KriteriumM3U-PlaylistXtream Codes
EingabeaufwandEine lange URLDrei kurze Felder
TippfehlerrisikoHochNiedrig
EPG-AnbindungMeist separate XMLTV-URLHäufig automatisch
KategorienstrukturAbhängig von der PlaylistSauber getrennt
Kontoinfos im PlayerNeinJa, Ablauf und Verbindungen
PasswortwechselURL komplett ersetzenNur Passwortfeld ändern
KompatibilitätPraktisch überallNur mit passender API

Wenn Ihr Anbieter beides anbietet, nehmen Sie Xtream Codes. Die Hintergründe zu beiden Formaten erklärt der Ratgeber zu M3U und Xtream Codes.

Schritt für Schritt zur ersten Playlist

  1. Starten Sie TiVimate. Beim ersten Start erscheint automatisch Playlist hinzufügen; später erreichen Sie den Punkt über Einstellungen > Playlists > Playlist hinzufügen.
  2. Wählen Sie Xtream Codes oder M3U-Playlist.
  3. Bei Xtream Codes tragen Sie Serveradresse, Benutzername und Passwort ein. Achten Sie auf Groß- und Kleinschreibung sowie auf die Portnummer, falls Ihr Anbieter eine nennt.
  4. Bei M3U fügen Sie die vollständige URL ein. Nutzen Sie nach Möglichkeit die Zwischenablage statt der Bildschirmtastatur.
  5. Vergeben Sie einen Namen für die Playlist, etwa "GermanyIPTV Premium". Das hilft später, wenn Sie mehrere Zugänge verwalten.
  6. Bestätigen Sie mit Weiter. TiVimate lädt jetzt die Senderliste - je nach Umfang dauert das 10 bis 60 Sekunden.
  7. Im nächsten Schritt zeigt der Player alle Kategorien. Wählen Sie nur die ab, die Sie wirklich sehen wollen. Alles andere blenden Sie hier aus.
  8. Bestätigen Sie die Auswahl. Der Player wechselt anschließend zur Senderliste.

Nehmen Sie sich beim Schritt 7 zwei Minuten Zeit. Wer hier 60 Kategorien stehen lässt, kämpft danach dauerhaft mit einer unübersichtlichen Liste. Es ist deutlich schneller, jetzt gezielt auszuwählen, als später hunderte Einzelsender auszublenden.

Senderverwaltung: Ausblenden, Sortieren, Umbenennen

Die Senderverwaltung ist die Funktion, für die TiVimate im deutschsprachigen Raum bekannt ist - sie verwandelt eine Rohliste in eine persönliche Senderbelegung. Alle Werkzeuge finden Sie unter Einstellungen > Playlists > [Ihre Playlist] > Sender verwalten.

Ausblenden statt löschen

TiVimate löscht Sender nie dauerhaft, sondern blendet sie aus. Das ist wichtig: Wenn Ihr Anbieter später Sender ergänzt oder umbenennt, bleibt Ihre Konfiguration erhalten. Markieren Sie in der Verwaltungsansicht die unerwünschten Einträge und setzen Sie den Sichtbarkeitsschalter auf aus. Ein praktischer Weg ist, zuerst pro Kategorie zu arbeiten und erst danach Einzelfälle zu behandeln.

Sortierung nach eigenem Schema

Standardmäßig übernimmt TiVimate die Reihenfolge aus der Playlist. Sie können stattdessen alphabetisch sortieren oder eine eigene Reihenfolge festlegen. In der Praxis bewährt sich ein Schema, das der klassischen deutschen Senderbelegung ähnelt: öffentlich-rechtliche Sender zuerst, dann private Vollprogramme, dann Spartensender, dann Nachrichten, dann regionale Programme, dann fremdsprachige Angebote.

PositionsbereichInhaltBegründung
1-15Hauptsender, die täglich laufenErreichbar mit ein bis zwei Tastendrücken
16-40Regelmäßig genutzte ZweitsenderNoch ohne Scrollen im Guide sichtbar
41-80Sparten- und ThemenkanäleGelegentliche Nutzung
81-150Regionales und NachrichtenGezielte Suche statt Zappen
ab 151Fremdsprachiges, SonderkategorienÜber Suche oder Kategorie

Umbenennen und Logos

Playlists liefern Sendernamen oft mit Präfixen wie Länderkürzeln oder Qualitätsangaben. TiVimate erlaubt das Umbenennen einzelner Sender. Das lohnt sich vor allem für die Sender in den ersten 15 Positionen, weil kurze Namen den EPG-Guide lesbarer machen. Fehlt ein Senderlogo, können Sie in der Senderverwaltung eine eigene Bild-URL hinterlegen.

Favoritengruppen

TiVimate unterstützt mehrere Favoritenlisten parallel. Legen Sie zum Beispiel an:

Über die Fernbedienung wechseln Sie zwischen den Gruppen mit den Richtungstasten links und rechts in der Senderliste.

EPG einrichten: Programmführer, Zeitzone und Aktualisierung

Der EPG ist der elektronische Programmführer, und in TiVimate stammt er aus einer XMLTV-Quelle, die entweder automatisch über Xtream Codes kommt oder manuell als URL eingetragen wird. Ohne EPG funktioniert die Wiedergabe zwar, aber Sie sehen weder Sendungstitel noch Laufzeiten - und geplante Aufnahmen sind unmöglich.

EPG-Quelle hinterlegen

Gehen Sie zu Einstellungen > EPG und prüfen Sie zunächst, ob bereits eine Quelle eingetragen ist. Bei Xtream-Codes-Zugängen ist das meist der Fall. Fehlt sie, fügen Sie über EPG-Quelle hinzufügen die XMLTV-URL Ihres Anbieters ein. Bei GermanyIPTV ist der Programmführer in beiden Tarifen enthalten - sowohl in Basic als auch in Premium.

Zeitzone korrekt setzen

Der häufigste EPG-Fehler in Deutschland ist eine Verschiebung um eine oder zwei Stunden. Ursache ist fast immer eine falsche Zeitzone. XMLTV-Daten enthalten Zeitstempel mit Zeitzonenangabe; wenn Gerät oder Player abweichend eingestellt sind, verrutscht das gesamte Raster.

  1. Prüfen Sie in den Android-Systemeinstellungen die Zeitzone: Europa/Berlin, automatische Netzwerkzeit aktiv.
  2. Prüfen Sie in TiVimate unter Einstellungen > EPG den Zeitversatz. Standard sollte Automatisch oder 0 sein.
  3. Falls das Raster um genau eine Stunde verschoben ist, liegt es meist an der Sommerzeit-Umstellung. Setzen Sie den Versatz vorübergehend manuell und stellen Sie ihn nach dem nächsten EPG-Update zurück.
  4. Erzwingen Sie nach jeder Änderung ein EPG-Update.

Aktualisierungsintervall

TiVimate lädt den EPG in einem einstellbaren Intervall neu. Sinnvoll sind 6 bis 12 Stunden. Kürzere Intervalle belasten Gerät und Leitung ohne Nutzen, weil sich Programmdaten selten stündlich ändern. Wer viel aufnimmt, wählt eher 6 Stunden, damit kurzfristige Programmänderungen erfasst werden.

EPG-EinstellungEmpfohlener WertWirkung
Aktualisierungsintervall6-12 StundenBalance aus Aktualität und Systemlast
ZeitversatzAutomatischVerhindert verschobenes Raster
Vorschauzeitraum im Guide3-7 TageReicht für Planung, bleibt flüssig
Beim Start aktualisierenAusVermeidet Wartezeit beim Einschalten
Alte Daten verwerfenEinHält die Datenbank klein

Wenn einzelne Sender keinen EPG anzeigen, obwohl der Rest funktioniert, stimmt meist die Zuordnung der Sender-ID nicht. TiVimate erlaubt es, einem Sender manuell die passende EPG-Kennung zuzuweisen - in der Senderverwaltung über EPG-Quelle zuordnen. Mehr zum Zusammenspiel von Senderliste und Programmdaten steht im EPG-Ratgeber.

Aufnahme: Sofortaufnahme, Timer und Speicherort

Die Aufnahmefunktion von TiVimate schreibt den laufenden Stream als Datei auf den lokalen Speicher oder ein angeschlossenes Laufwerk - sie ist jedoch Teil der kostenpflichtigen Premium-Version des Players. In der Gratisversion ist der Aufnahmeknopf sichtbar, aber gesperrt.

Sofortaufnahme

Während der Wiedergabe rufen Sie mit der OK-Taste die Wiedergabeleiste auf und wählen das Aufnahmesymbol. TiVimate schlägt eine Dauer vor, die sich aus dem EPG ergibt: Läuft eine Sendung noch 42 Minuten, wird genau diese Restzeit vorgeschlagen. Ohne EPG-Daten schlägt der Player eine Standarddauer vor, die Sie manuell anpassen.

Geplante Aufnahme über den Guide

  1. Öffnen Sie den Programmführer.
  2. Navigieren Sie zum gewünschten Sender und zur Sendung.
  3. Drücken Sie OK und wählen Sie Aufnahme planen.
  4. Kontrollieren Sie Start und Ende und setzen Sie Vor- und Nachlauf.
  5. Bestätigen Sie. Der Eintrag erscheint unter Aufnahmen > Geplant.

Vor- und Nachlauf sind in der Praxis entscheidend. Programmzeiten in XMLTV-Daten sind Planwerte; verschiebt sich der Beginn, fehlt ohne Puffer der Anfang. Bewährt haben sich 2 Minuten Vorlauf und 10 Minuten Nachlauf. Bei Sendungen mit unklarem Ende - Sportübertragungen, Live-Formate, Wahlabende - sind 30 Minuten Nachlauf realistischer.

Speicherort und Platzbedarf

Den Zielordner legen Sie unter Einstellungen > Aufnahmen > Speicherort fest. Auf einem Fire TV Stick ist der interne Speicher knapp; schließen Sie über einen USB-OTG-Adapter einen Stick oder eine SSD an. Bei Android-TV-Boxen mit USB-Anschluss ist ein externes Laufwerk ohnehin der bessere Weg.

AuflösungDatenratePro Stunde32 GB reichen für
HD (720p)ca. 5 Mbit/sca. 2,3 GBca. 14 Stunden
Full HD (1080p)8-12 Mbit/s3,6-5,4 GBca. 6-9 Stunden
4K (2160p)ca. 25 Mbit/sca. 11 GBca. 3 Stunden

Rechnen Sie großzügig. Ein Spielfilm in Full HD belegt schnell 8 bis 10 GB, eine Serienstaffel mit zehn Folgen entsprechend 25 bis 40 GB.

Parallele Aufnahmen und Streamlimit

Jede laufende Aufnahme belegt einen Stream Ihres Zugangs. Wer im Basic-Tarif mit 2 gleichzeitigen Streams eine Sendung aufnimmt, kann parallel nur noch einen weiteren Stream ansehen. Im Premium-Tarif mit bis zu 5 gleichzeitigen Streams bleibt entsprechend mehr Luft. Wer regelmäßig aufnimmt und gleichzeitig auf mehreren Geräten fernsieht, sollte das bei der Tarifwahl unter Produkte berücksichtigen.

Grenzen der Gratisversion: Was TiVimate frei kann und was nicht

Die kostenlose Version von TiVimate deckt das reine Fernsehen vollständig ab, sperrt aber alle Komfort- und Aufnahmefunktionen hinter einer einmaligen oder laufenden Zahlung an den App-Entwickler. Diese Zahlung hat nichts mit Ihrem IPTV-Abo zu tun - es sind zwei getrennte Dinge.

FunktionGratisversionPremium-Version der App
Wiedergabe von M3U und Xtream CodesJaJa
EPG-Guide mit RasteransichtJaJa
Sender ausblenden und sortierenJaJa
Eine FavoritengruppeJaJa
Mehrere FavoritengruppenNeinJa
Mehrere Playlists gleichzeitigNeinJa
Aufnahme (sofort und geplant)NeinJa
Multi-View / Bild-in-BildNeinJa
Externer Player als ZielEingeschränktJa
Anpassbare Guide-AnsichtEingeschränktJa
Backup und WiederherstellungNeinJa
Sortierung per ZiehenEingeschränktJa

Ob sich Premium lohnt, hängt vom Nutzungsprofil ab:

Ein häufiges Missverständnis: Premium der App schaltet keine zusätzlichen Sender frei. Der Umfang Ihrer Senderliste hängt allein von Ihrem Zugang ab. Wer mehr Kanäle oder 4K-Qualität möchte, wechselt den Tarif beim Anbieter - nicht bei der App. Ein Vergleich der Tarife steht unter Produkte.

Multi-View, Bild-in-Bild und Wiedergabeoptionen

Multi-View zeigt mehrere Streams gleichzeitig auf einem Bildschirm und ist damit die auffälligste Premium-Funktion von TiVimate. Sie eignet sich für parallele Sportereignisse, für Nachrichtenlagen mit mehreren Sendern oder schlicht, um während der Werbepause den zweiten Kanal im Blick zu behalten.

Die Bedienung: Halten Sie in der Senderliste die OK-Taste auf einem Sender gedrückt und wählen Sie In Multi-View hinzufügen. Der Player teilt das Bild auf. Der Ton kommt jeweils nur von einem der Fenster; mit der Auswahltaste bestimmen Sie, welches aktiv ist.

Beachten Sie zwei Grenzen: Erstens die Rechenleistung. Ein Fire TV Stick der Einsteigerklasse kommt bei zwei Full-HD-Streams an sein Limit; vier parallele Streams schaffen nur stärkere Boxen. Zweitens Ihr Streamlimit. Zwei Multi-View-Fenster verbrauchen zwei Streams - im Basic-Tarif ist das Kontingent damit ausgeschöpft.

Wiedergabeeinstellungen, die sich lohnen

EinstellungEmpfehlungWarum
DecoderHardware (bei Problemen: Hardware+)Entlastet die CPU deutlich
PuffergrößeMittelZu klein ruckelt, zu groß verzögert das Umschalten
SeitenverhältnisAutomatischVerhindert verzerrte Bilder
Bildschirm anhalten verhindernEinKein Bildschirmschoner mitten im Film
Autostart beim GerätestartEinTiVimate startet wie ein Receiver
Letzten Sender wiederherstellenEinZustand nach Stromausfall
Umschaltverzögerung0,5-1 SekundeVerhindert unnötige Verbindungen beim Zappen

Die Umschaltverzögerung wird oft übersehen. Ohne sie baut TiVimate beim schnellen Durchzappen für jeden Sender eine eigene Verbindung auf. Bei Anbietern mit striktem Verbindungslimit kann das kurzzeitig zu Fehlermeldungen führen. Eine halbe Sekunde Verzögerung genügt, um dieses Verhalten zu vermeiden.

Fehlerbehebung: Die häufigsten Probleme und ihre Ursachen

Die meisten TiVimate-Probleme haben eine von fünf Ursachen: falsche Zugangsdaten, ausgeschöpftes Streamlimit, zu schmale Leitung, falsche Decoder-Einstellung oder eine veraltete Playlist. Die folgende Matrix ordnet Symptome den wahrscheinlichsten Ursachen zu.

SymptomWahrscheinlichste UrsacheErster PrüfschrittLösung
Playlist lädt nicht, Fehlermeldung beim HinzufügenTippfehler in ZugangsdatenBenutzername und Passwort Zeichen für Zeichen prüfenDaten neu eintragen, Zwischenablage nutzen
Alle Sender zeigen "Verbindung fehlgeschlagen"Zugang abgelaufen oder Limit erreichtKontoinfo in TiVimate ansehenVerlängern oder Zweitgerät schließen
Nur einzelne Sender streikenQuelle temporär gestörtAnderen Sender derselben Kategorie testenSpäter erneut versuchen, Anbieter informieren
Bild ruckelt, Ton läuft weiterBandbreite zu knappGeschwindigkeitstest am selben GerätLAN statt WLAN, niedrigere Auflösung
Bild bleibt schwarz, Ton spieltDecoder-ProblemDecoder auf Hardware+ oder Software stellenEinstellung pro Sender überschreiben
Ton asynchron zum BildPuffer oder AudioausgabePuffergröße auf Mittel setzenAudio-Passthrough deaktivieren
EPG fehlt komplettKeine EPG-Quelle hinterlegtEinstellungen > EPG prüfenXMLTV-URL eintragen, Update erzwingen
EPG um Stunden verschobenFalsche ZeitzoneSystemzeitzone prüfenEuropa/Berlin, Netzwerkzeit aktivieren
EPG nur bei manchen SendernSender-ID stimmt nicht übereinSenderverwaltung öffnenEPG-Quelle manuell zuordnen
Aufnahme startet nichtGratisversion oder Speicher vollPremium-Status und freien Platz prüfenPremium kaufen bzw. Speicher leeren
App startet, bleibt aber weißBeschädigter CacheApp-Cache in Android leerenCache löschen, TiVimate neu starten
Umschalten dauert sehr langPuffer zu groß oder DNS langsamPuffergröße reduzierenUmschaltverzögerung setzen
Sender nach Anbieterwechsel doppeltAlte Playlist noch aktivPlaylistliste prüfenAlte Playlist entfernen

Systematisch vorgehen statt raten

Wenn mehrere Symptome gleichzeitig auftreten, arbeiten Sie diese Reihenfolge ab:

  1. Netz prüfen - Geschwindigkeitstest direkt auf dem Fernsehgerät, nicht auf dem Handy.
  2. Zweitgerät testen - Läuft derselbe Zugang auf dem Smartphone, liegt es am Fernseher.
  3. Zugang prüfen - Ablaufdatum und aktive Verbindungen in der Kontoinfo.
  4. Playlist neu laden - Erzwungene Aktualisierung in den Playlist-Einstellungen.
  5. Decoder wechseln - Hardware, Hardware+ und Software durchprobieren.
  6. App-Cache leeren - über die Android-Einstellungen, nicht in TiVimate selbst.
  7. Support kontaktieren - mit Uhrzeit, Sendername und Fehlermeldung per WhatsApp an +33756757966.

Je präziser Ihre Angaben, desto schneller die Antwort. "Geht nicht" hilft niemandem; "Sender X, 20:15 Uhr, Fehler Verbindung fehlgeschlagen, Sender Y funktioniert" führt sofort zur Ursache. Weitere Anlaufstellen finden Sie unter Leistungen und in den FAQ.

WLAN, LAN und Router: Die Netzwerkseite richtig aufsetzen

Die häufigste Ursache für Ruckler in TiVimate ist nicht der Player, sondern das Heimnetz - und dort meist ein zu schwaches WLAN-Signal am Fernsehstandort. Ein Fernseher steht typischerweise an einer Wand, oft hinter Möbeln, manchmal zwei Räume vom Router entfernt. Genau dort bricht das 5-GHz-Band ein.

Kabel schlägt Funk. Wenn Ihr Gerät einen Ethernet-Anschluss hat, nutzen Sie ihn. Für einen Fire TV Stick gibt es Ethernet-Adapter, die über den Micro-USB- beziehungsweise USB-C-Anschluss laufen. Der Unterschied ist im Alltag deutlich messbar, besonders bei 4K.

Wenn nur WLAN geht, beachten Sie:

NetzwerkszenarioErwartbare StabilitätGeeignet für
Ethernet direkt am RouterSehr stabil4K, parallele Streams, Aufnahme
Ethernet über PowerlineStabil bis schwankendFull HD, meist auch 4K
WLAN 5 GHz, gleicher RaumStabilFull HD und 4K
WLAN 5 GHz, ein Raum entferntMeist stabilFull HD
WLAN 2,4 GHzSchwankendHD, notfalls Full HD
Mobiler HotspotUnzuverlässigNur zur Not

Prüfen Sie zusätzlich, ob im Router eine Priorisierung für Streaming eingestellt werden kann. Viele Fritzbox-Modelle bieten eine Priorisierungsliste, in die Sie das Fernsehgerät eintragen können. Das hilft besonders, wenn parallel große Downloads oder Cloud-Backups laufen.

Mehrere Geräte und mehrere Playlists verwalten

TiVimate Premium erlaubt es, mehrere Playlists parallel zu führen und die gesamte Konfiguration per Backup auf weitere Geräte zu übertragen - das spart bei zwei oder drei Fernsehern jede Menge Arbeit.

Backup und Wiederherstellung

Die Konfiguration eines gut sortierten TiVimate umfasst schnell hunderte Einzelentscheidungen: ausgeblendete Sender, Reihenfolge, Favoritengruppen, Umbenennungen, EPG-Zuordnungen. Diese Arbeit will man nicht zweimal machen.

  1. Öffnen Sie Einstellungen > Sonstiges > Backup.
  2. Wählen Sie Backup erstellen und legen Sie die Datei auf einem USB-Stick oder in einem Cloud-Ordner ab.
  3. Installieren Sie TiVimate auf dem zweiten Gerät und aktivieren Sie dort Premium mit demselben Konto.
  4. Wählen Sie Backup wiederherstellen und öffnen Sie die Datei.
  5. Prüfen Sie danach EPG-Aktualisierung und Speicherort für Aufnahmen - gerätespezifische Pfade müssen Sie neu setzen.

Legen Sie ein Backup an, bevor Sie größere Umbauten an der Senderliste vornehmen. So können Sie jederzeit zurück.

Zwei Zugänge parallel

Wer zwei Abos nutzt - etwa einen deutschen und einen internationalen Zugang -, legt beide als getrennte Playlists an. TiVimate zeigt dann in der Senderliste einen Playlist-Wechsler. Alternativ lassen sich Sender aus beiden Quellen in einer gemeinsamen Favoritengruppe zusammenführen, was im Alltag meist praktischer ist.

Achten Sie darauf, dass jede Playlist ihr eigenes Streamlimit hat. Zwei Playlists bedeuten nicht automatisch doppelt so viele parallele Streams - jede Quelle zählt für sich.

Haushalt mit mehreren Fernsehern

HaushaltsgrößeTypische ParallelnutzungPassender Tarif
Single, ein Fernseher1 StreamBasic reicht
Paar, zwei Räume2 StreamsBasic ausreichend
Familie, zwei bis drei Geräte2-3 StreamsPremium sinnvoll
Familie plus Aufnahme3-4 StreamsPremium
Mehrere Räume, 4K, Aufnahme4-5 StreamsPremium

Basic erlaubt 2 gleichzeitige Streams in HD und Full HD, Premium bis zu 5 gleichzeitige Streams mit 4K und Full HD sowie Priority-Servern. Beide Tarife enthalten EPG und Einrichtungshilfe.

Tarife bei GermanyIPTV und was das für TiVimate bedeutet

Ihr Tarif entscheidet über Auflösung und Zahl paralleler Streams - beides wirkt sich direkt darauf aus, was Sie in TiVimate praktisch tun können. Die App-Version ändert daran nichts.

LaufzeitBasicPremium
1 Monat13,99 EUR15,99 EUR
3 Monate24,99 EUR35,99 EUR
6 Monate35,99 EUR45,99 EUR
12 Monate55,99 EUR69,99 EUR
24 Monate99,99 EUR119,99 EUR
36 Monate139,99 EUR169,99 EUR

Basic liefert HD und Full HD sowie 2 gleichzeitige Streams. Premium liefert 4K und Full HD, Priority-Server und bis zu 5 gleichzeitige Streams. Beide Tarife enthalten den Programmführer und Unterstützung bei der Einrichtung. Insgesamt werden 13 Gerätetypen unterstützt: Android TV, Smart TV, Firestick, MAG, Windows, macOS, Android Phone, iPhone / iPad, Apple TV, Chromecast, Enigma2, Formuler und weitere Geräte.

Für TiVimate-Nutzer heißt das konkret:

Welche Laufzeit sinnvoll ist, hängt davon ab, wie sicher Sie sich sind. Die Abwägung zwischen kurzer Testphase und günstigerem Monatspreis behandelt der Laufzeiten-Ratgeber. Bestellung und Fragen laufen über WhatsApp unter +33756757966.

TiVimate im Vergleich zu anderen Playern

TiVimate ist auf Android TV die komfortabelste Lösung, aber nicht auf jedem Gerät verfügbar - deshalb lohnt der Blick auf die Alternativen. Die Wahl hängt weniger vom Geschmack ab als von der Plattform.

PlayerPlattformenStärkeSchwäche
TiVimateAndroid TV, Fire TV, AndroidSenderverwaltung, EPG, AufnahmeNicht auf Apple oder Tizen/webOS
IPTV SmartersAndroid, iOS, Windows, macOSPlattformbreite, VOD-AnsichtWeniger feine Senderverwaltung
Kodi mit Add-onSehr breitMaximale AnpassbarkeitAufwendige Einrichtung
Hersteller-AppsSamsung, LG, FormulerLäuft ohne ZusatzgerätFunktionsumfang begrenzt
Enigma2-BouquetsLinux-ReceiverReceiver-BedienlogikTechnisch anspruchsvoll

Ein sachlicher Funktionsvergleich steht im Player-Vergleich. Wer speziell mit Kodi arbeitet, findet die Einrichtung im Kodi-Ratgeber; wer eine Alternative auf iPhone oder iPad sucht, schaut in den Smarters-Ratgeber.

Die pragmatische Faustregel: Auf Android TV und Fire TV ist TiVimate erste Wahl. Auf Apple-Geräten und auf Samsung- oder LG-Fernsehern brauchen Sie eine andere App. Auf Windows und macOS greifen Sie zu einem Desktop-Player. Und wenn ein Haushalt gemischte Geräte hat, ist es normal, zwei verschiedene Player parallel zu nutzen - das ist kein Fehler, sondern schlicht der Realität geschuldet.

Wartung: Was Sie alle paar Monate tun sollten

Ein einmal eingerichtetes TiVimate läuft lange ohne Eingriff, profitiert aber von einer kurzen Routine alle drei bis sechs Monate. Andernfalls sammeln sich tote Sender, veraltete EPG-Zuordnungen und volle Speicher an.

Alle vier bis sechs Wochen:

Alle drei bis sechs Monate:

Bei jedem Gerätewechsel:

WartungsaufgabeIntervallZeitaufwand
Playlist aktualisieren4-6 Wochen1 Minute
Aufnahmen aufräumen4-6 Wochen5 Minuten
Backup erstellen3-6 Monate3 Minuten
Senderliste durchsehen3-6 Monate15 Minuten
App-Update einspielenBei Verfügbarkeit2 Minuten
Zugang verlängernVor Ablauf5 Minuten

Wer diese Routine einhält, hat praktisch nie das Erlebnis, dass ausgerechnet am Abend einer wichtigen Sendung nichts funktioniert. Weitere Hintergründe zur Auswahl und Prüfung eines Zugangs finden Sie im Wissensbereich und im Ratgeber zum Prüfen von Anbietern.

Praxis-Checkliste für die komplette Einrichtung

Diese Checkliste fasst den gesamten Weg von der leeren App bis zum fertig konfigurierten Fernseher zusammen und eignet sich zum Abarbeiten in einer Sitzung von rund 45 Minuten.

  1. Gerät prüfen: Android TV, Google TV, Fire TV oder Android-Box vorhanden.
  2. Netzwerk prüfen: nach Möglichkeit Ethernet, sonst stabiles 5-GHz-WLAN.
  3. Geschwindigkeitstest auf dem Fernsehgerät durchführen und mit den Bandbreitenwerten abgleichen.
  4. TiVimate installieren - Play Store oder auf Fire TV über Downloader.
  5. Zugangsdaten bereitlegen: Xtream Codes bevorzugt, sonst M3U-URL.
  6. Playlist in TiVimate anlegen und benennen.
  7. Kategorien auswählen und alles Unnötige abwählen.
  8. EPG-Quelle prüfen oder eintragen, Zeitzone Europa/Berlin bestätigen.
  9. EPG-Update erzwingen und stichprobenartig prüfen, ob Sendungstitel erscheinen.
  10. Senderliste sortieren: Hauptsender auf die ersten 15 Plätze.
  11. Nicht genutzte Sender ausblenden.
  12. Favoritengruppen anlegen: Täglich, Kinder, Sport, Doku.
  13. Wiedergabeeinstellungen setzen: Decoder Hardware, Puffer Mittel, Umschaltverzögerung 0,5 Sekunden.
  14. Autostart und "letzten Sender wiederherstellen" aktivieren.
  15. Bei Premium: Aufnahmespeicher festlegen, Vor- und Nachlauf setzen.
  16. Bei Premium: Backup erstellen und extern sichern.
  17. Testlauf über 30 Minuten mit einem Hauptsender in der höchsten verfügbaren Qualität.
  18. Zweiten Stream auf einem anderen Gerät starten und Verhalten beobachten.

Wenn alle 18 Punkte abgehakt sind, verhält sich TiVimate wie ein klassischer Receiver: einschalten, Programm läuft, Guide drücken, Sendung wählen. Genau das ist das Ziel.

Häufige Fragen

Ist TiVimate kostenlos?

TiVimate lässt sich kostenlos installieren und nutzen. Die Gratisversion spielt M3U-Playlists und Xtream-Codes-Zugänge ab, zeigt den EPG-Programmführer und erlaubt das Ausblenden und Sortieren von Sendern sowie eine Favoritengruppe. Gesperrt sind Aufnahme, geplante Timer, Multi-View, mehrere Playlists gleichzeitig, mehrere Favoritengruppen und die Backup-Funktion. Diese Funktionen schaltet die kostenpflichtige Premium-Version der App frei, die vom App-Entwickler stammt und unabhängig von Ihrem IPTV-Abo ist.

Läuft TiVimate auf Apple TV oder auf einem Samsung-Fernseher?

Nein. TiVimate ist eine Android-Anwendung und läuft ausschließlich auf Android TV, Google TV, Fire TV, Android-Boxen sowie Android-Smartphones und -Tablets. Auf Apple TV, iPhone und iPad ist die App nicht verfügbar, ebenso wenig auf Samsung-Fernsehern mit Tizen oder LG-Geräten mit webOS. Für diese Plattformen gibt es andere Player mit vergleichbarem Funktionsumfang. Ein Zugang von GermanyIPTV funktioniert unabhängig davon auf 13 unterstützten Gerätetypen.

Warum ist mein EPG um eine Stunde verschoben?

Ein um genau eine Stunde verschobener Programmführer ist fast immer ein Zeitzonenproblem. Prüfen Sie in den Android-Systemeinstellungen, ob die Zeitzone auf Europa/Berlin steht und die automatische Netzwerkzeit aktiv ist. Kontrollieren Sie danach in TiVimate unter Einstellungen und EPG den Zeitversatz, der auf Automatisch oder null stehen sollte. Erzwingen Sie anschließend ein EPG-Update. Häufig tritt der Fehler nach der Umstellung auf Sommer- oder Winterzeit auf.

Wie viel Speicherplatz brauche ich für Aufnahmen?

Der Platzbedarf richtet sich nach der Auflösung. Eine Stunde in HD belegt rund 2,3 Gigabyte, eine Stunde in Full HD zwischen 3,6 und 5,4 Gigabyte und eine Stunde in 4K etwa 11 Gigabyte. Ein einzelner Spielfilm in Full HD kommt damit schnell auf 8 bis 10 Gigabyte. Der interne Speicher eines Fire TV Sticks reicht dafür nicht aus; schließen Sie über einen USB-Adapter einen Stick oder eine externe SSD an und wählen Sie diesen Pfad als Aufnahmeziel.

Belegt eine Aufnahme einen meiner gleichzeitigen Streams?

Ja. Jede laufende Aufnahme zählt wie ein aktiver Zuschauer und belegt einen Stream Ihres Zugangs. Im Basic-Tarif mit 2 gleichzeitigen Streams bedeutet eine Aufnahme, dass nur noch ein weiteres Gerät fernsehen kann. Der Premium-Tarif erlaubt bis zu 5 gleichzeitige Streams und bietet dadurch deutlich mehr Spielraum für Haushalte, die parallel aufnehmen und auf mehreren Fernsehern schauen wollen. Planen Sie das bei der Tarifwahl ein.

Was ist besser, M3U oder Xtream Codes?

Für TiVimate ist Xtream Codes in den meisten Fällen die bessere Wahl. Sie geben Serveradresse, Benutzername und Passwort getrennt ein, was Tippfehler reduziert. Die Kategorien kommen sauberer strukturiert an, der Programmführer wird häufig automatisch mitgeliefert und Sie sehen im Player das Ablaufdatum sowie die Zahl aktiver Verbindungen. Eine M3U-URL ist dafür universeller kompatibel, enthält aber Zugangsdaten im Klartext und muss bei jeder Änderung vollständig ersetzt werden.

Schaltet TiVimate Premium zusätzliche Sender frei?

Nein. Die Premium-Version der App erweitert ausschließlich den Funktionsumfang des Players, also Aufnahme, Timer, Multi-View, mehrere Playlists und Backup. Welche Sender Sie sehen und in welcher Auflösung, bestimmt allein Ihr IPTV-Zugang. Wer mehr Kanäle oder 4K-Qualität möchte, wechselt den Tarif beim Anbieter. Bei GermanyIPTV liefert Basic HD und Full HD mit 2 gleichzeitigen Streams, Premium 4K und Full HD mit bis zu 5 gleichzeitigen Streams.

Was tue ich, wenn das Bild ständig ruckelt?

Ruckeln hat meist eine von drei Ursachen. Prüfen Sie zuerst die Bandbreite mit einem Geschwindigkeitstest direkt auf dem Fernsehgerät: HD braucht rund 5 Mbit/s, Full HD 8 bis 12 Mbit/s und 4K etwa 25 Mbit/s pro Stream. Zweitens wechseln Sie nach Möglichkeit von WLAN auf Ethernet. Drittens stellen Sie in den Wiedergabeeinstellungen den Decoder von Hardware auf Hardware+ oder Software um und setzen die Puffergröße auf Mittel. Hilft nichts davon, melden Sie sich beim Support.

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